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Trefferprotokoll · Schweiz · de-CH

Quellenstand 05.09.2026

Trefferbild SchweizArmbrustsport, Präzision und Vereinskultur
Rubriken

Sport & Wettkampf

10 m und 30 m im Armbrustsport

Beide Distanzen gehören zum Schweizer Matchsport, verlangen aber eine getrennte Einordnung von Umfeld, Saison, Ablauf und Regelwerk.

Zwei neutrale Regelordner neben Ringscheiben und Messstab
KI-generierte Illustration. Generische Sportszene, kein dokumentierter Ort oder Anlass.

Von · · Quellenstände siehe Quellenverzeichnis

Die Distanz ist nur der Anfang

Der sichtbarste Unterschied steckt im Namen: geschossen wird auf 10 oder 30 Meter. Für die sportliche Praxis reicht diese Zahl als Erklärung jedoch nicht. Distanz, Scheibe, Stellung, Umgebung und Wettkampfform bilden zusammen eine Disziplin. Wer eine Ausschreibung, ein Resultat oder eine Materialangabe verstehen will, klärt deshalb zuerst, ob sie zum 10-m- oder zum 30-m-Kontext gehört.

Der Eidgenössische Armbrustschützenverband führt für beide Distanzen eigene Regel- und Wettkampfbereiche. Auch das internationale Match-Regelwerk der IAU behandelt 10 m und 30 m als unterscheidbare Teile derselben Match-Familie. Gemeinsamkeiten erleichtern den Einstieg, Einzelheiten müssen aber immer im passenden Kapitel und in der gültigen Ausgabe geprüft werden.

Halle und Aussensaison

Die offizielle Schweizer Breitensport-Übersicht ordnet 30 m der Aussensaison zu, die ungefähr vom Frühling bis in den frühen Herbst reicht. Danach rückt 10 m in der Halle in den Vordergrund. Diese saisonale Orientierung erklärt, weshalb Kalender und Resultatseiten im Jahreslauf unterschiedliche Schwerpunkte zeigen. Sie ist kein Versprechen für einen bestimmten Anlass.

Die Umgebung verändert auch die Vorbereitung. Draussen können Licht, Temperatur und Wetter Wahrnehmung und Ablauf prägen, während in der Halle andere räumliche Bedingungen gelten. Daraus sollte man keine Rangordnung ableiten. Beide Formate verlangen einen stabilen Ablauf, eine regelkonforme Einrichtung und die Fähigkeit, Beobachtungen von Vermutungen zu trennen.

Regelgeber und Geltungsbereich

Die EASV-Seite «Reglemente» weist am geprüften Stand darauf hin, dass es keine zentrale Reglementsammlung mehr gibt. Für einen Schweizer Anlass führt der Weg zur konkreten Wettkampfseite, zu den dort verlinkten Reglementen oder Ausführungsbestimmungen und anschliessend zur aktuellen Ausschreibung. Weitere Dokumente sind unter Verband oder Service zu finden.

Das IAU-Regelwerk ergänzt den internationalen Match-Kontext. Eine Zusammenfassung kann Begriffe erklären, aber nie die Gültigkeit oder Auslegung offizieller Dokumente festlegen. Vor einem Wettkampf zählen Ausschreibung, aktuelles Reglement und zuständige Organisation. Trefferbild Schweiz verlinkt diese Ebenen getrennt und nennt ein Prüfdatum.

Training sinnvoll übertragen

Grundideen wie eine ruhige Vorbereitung, eine wiederholbare Position und ein nachvollziehbares Protokoll sind distanzübergreifend nützlich. Die konkrete Umsetzung darf dennoch nicht blind übertragen werden. Ein Wechsel des Umfelds kann Blickführung, Zeitgefühl und Materialkontrolle verändern. Gute Vorbereitung isoliert nur wenige Faktoren und hält fest, welche Bedingungen tatsächlich galten.

Für Einsteigende ist Begleitung wichtiger als schnelle Spezialisierung. Eine ausgebildete Leitung erklärt, welche Gewohnheiten übertragbar sind und wo die Disziplin eigene Anforderungen stellt. Bei Materialeinstellungen oder Unsicherheiten zur Standordnung ist eine allgemeine Online-Anleitung kein Ersatz für die Kontrolle vor Ort.

Resultate richtig lesen

Eine Punktzahl ist erst mit ihrem Kontext aussagekräftig. Distanz, Programm, Kategorie, Austragungsjahr und Reglement gehören zur Lesart. Resultate sollten nicht aus verschiedenen Formaten zusammengezogen werden, nur weil dieselbe Person oder Organisation vorkommt. Offizielle Ranglisten bleiben die massgebliche Fundstelle; redaktionelle Texte helfen beim Verständnis der Struktur.

Auch historische Vergleiche brauchen Vorsicht. Kategorien, Programme oder technische Vorgaben können sich ändern. Wer Entwicklungen beschreibt, muss damalige Ausgabe und heutige Systematik getrennt dokumentieren. Fehlt diese Grundlage, ist eine offene Lücke ehrlicher als eine scheinbar präzise Zeitreihe.

Ein praktischer Prüfweg

Beginne bei der Bezeichnung des Anlasses oder Dokuments. Notiere Distanz, Format, Ebene und Datum. Öffne danach die konkrete Wettkampfseite der zuständigen Organisation und die dort verlinkte aktuelle Regelausgabe. Prüfe, ob die Ausschreibung zusätzliche Bestimmungen nennt. Erst wenn diese Angaben zusammenpassen, lassen sich Begriffe, Kategorien oder Resultate zuverlässig erklären.

Für die Orientierung genügt ein klares Raster: 10 m und 30 m gehören zum Matchsport, werden in der Schweiz saisonal unterschiedlich sichtbar und besitzen eigene Dokumente. Alle Details bleiben an ihre Primärquelle gebunden. Diese Trennung verhindert, dass eine vertraute Regel aus dem falschen Kontext übernommen wird.

Vor einem Anlass konkret nachfragen

Ein offizieller Kalender ist der Ausgangspunkt, nicht die letzte Bestätigung. Vor der Anreise gehören Ausschreibung, Austragungsort, Beginn, zugelassene Kategorien und Kontaktweg auf die persönliche Prüfliste. Wer nur einen älteren Kalendereintrag speichert, kann eine Verschiebung oder ergänzende Weisung verpassen. Die offizielle Fundstelle sollte deshalb kurz vor dem Termin erneut geöffnet werden.

Für Teilnehmende ist auch wichtig, welche Ebene den Anlass verantwortet. Ein nationaler Eintrag kann auf eine regionale oder lokale Ausschreibung verweisen, in der die praktischen Angaben stehen. Diese Dokumente ergänzen einander, sind aber nicht austauschbar. Bei einer unklaren Formulierung hilft nur die Rückfrage an die dort genannte zuständige Stelle, nicht eine Vermutung aus einem anderen Wettkampf.

Zuschauende und Interessierte sollten ebenso auf den Kontext achten. Ein öffentlicher Termin bedeutet nicht automatisch freie Teilnahme, Materialausgabe oder Betreuung für Neulinge. Solche Leistungen müssen ausdrücklich bestätigt sein. Trefferbild Schweiz bündelt deshalb keine Anmeldungen und schreibt keine Verfügbarkeit fort. Das Magazin erklärt, wo die jeweils aktuellen Angaben geprüft werden können und welche Fragen vorab sinnvoll sind.

Wer den Unterschied der Distanzen praktisch kennenlernen möchte, sollte deshalb nach einem ausdrücklich betreuten Einstieg fragen. Dabei werden Format, Sicherheitsablauf und vorhandenes Material vor Ort erklärt. Eine allgemeine Saisonbeschreibung sagt noch nicht, ob ein konkretes Angebot für Gäste, Jugendliche oder erfahrene Schützinnen und Schützen bestimmt ist.

Primärquellen

EASV Reglemente-Wege

S10

Herausgeber: Eidgenössischer Armbrustschützenverband

Rahmen: Wegweiser: Wettkampfreglemente liegen neu bei den einzelnen Wettkämpfen, weitere Dokumente unter Verband oder Service

Prüfstand: Weiterleitung und Seitenhinweis am 04.09.2026 geprüft

Originalquelle öffnen

IAU Match-Regelwerk 2025

S13

Herausgeber: Internationale Armbrustschützen Union

Rahmen: Definitionen und Rahmen für 10 m und 30 m Match

Prüfstand: Ausgabe April 2025, am 04.09.2026 geprüft

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EASV Breitensport

S21

Herausgeber: Eidgenössischer Armbrustschützenverband

Rahmen: Einordnung der Schweizer 10-m- und 30-m-Saisons

Prüfstand: Am 04.09.2026 geprüft

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